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Ganz nah dran: Jazz Lights 2026

Die Jazz Lights 2026 in Oberkochen und auf der Kapfenburg zeigten sich auch in diesem Jahr erneut als facettenreiches Festival, das musikalische Vielfalt mit einer spürbaren Nähe zum Publikum verbindet.

  • Freigegeben in Jazz

Sam Kohn im Rathaus Aalen

Vom 14. März bis 3. Mai werden in der Galerie im Rathaus Aalen Arbeiten aus dem vielschichtigen Werk von Sam Kohn präsentiert. Sam Kohn war ein Geschichtenerzähler. Auch ein genauer Beobachter. Kunstinteressiert seit Kindesjahren, arbeitete er als Werber, Grafiker und seit 2009 als freischaffender Künstler. Seine Themen und künstlerischen Materialien waren breit gefächert. Inspiriert von der Natur, von Reisen oder dem Alltag setzte er seine Bilder in Öl, als digitale Bearbeitungen, in Acryl oder als Comiczeichnungen um.

   Seine Arbeiten lassen sich nicht auf eine Formensprache reduzieren. Vielmehr spielte Sam Kohn mit sichtlichem Vergnügen auf einer breiten stilistischen Klaviatur. Abstrakte Bildkompositionen finden sich ebenso wie impressionistisch anmutende Landschaften und figurative Bildelemente. Bereichernd für alle, die sich auf den Ideenreichtum und die künstlerische Sprache von Sam Kohn einlassen. Eine Auswahl seines künstlerischen Werks ist nun in der Galerie im Rathaus Aalen zu sehen.

Info: Montag bis Mittwoch, 8.30 bis 17 Uhr; Donnerstag, 8.30 bis 18 Uhr; Freitag, 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr; Samstag, 10 bis 13 Uhr; Sonntag, Feiertage, 14 bis 17 Uhr

Jana Heinicke

Die Kulturstiftung Abtsgmünd lädt zu einer besonderen Lesung mit der SPIEGEL-Bestsellerautorin Jana Heinicke ein.

Sarah Connor

Nach Mark Forster ist auch das Konzert von Sarah Connor (Foto: Julian Mathieu beim Festival Schloss Kapfenburg ausverkauft. Tickets gibt’s noch für Clueso (26.07.), Howard Carpendale (31.07.), das Triple-Konzert von Zoe Wees, Sophia & Myle (25.07.), die Festivaleröffnung „da!SEIN | Trude“ mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg (24.07.) sowie das Schlossfest mit WildOne & der Pino Barone Band feat. Roberta Valentini (01.08.). Tickets gibt es auf www.schloss-kapfenburg.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Der Steineflüsterer

Harald Habermann – der Steineflüsterer, Blättergeist, Freund der Nacht; und das als Lichtbildner. Der in Aalen-Wasseralfingen lebende Fotograf ist mit allen fotografischen Wassern gewaschen.

Schönheit des Alltags

Mit einem sensiblen Blick für das Unscheinbare lädt der Fotograf Harald Habermann dazu ein, den Alltag neu zu entdecken. Die Ausstellung „Schönheit des Alltags“ ist vom 21. Februar bis 17. Mai in der Museumsgalerie im Bürgerhaus Wasseralfingen zu sehen.

Thomas Jennefelt

Der mit 5000 Euro dotierte Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026 geht an Thomas Jennefelt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd zeichnet den schwedischen Komponisten damit für seine künstlerische Arbeit aus, in der er aktuelle, gesellschaftspolitische Themen mit traditionell geistlichen Texten und Genres in einer eigenen Tonsprache verbindet und umsetzt. Das Preisträgerkonzert findet am Donnerstag, 23. Juli, um 20 Uhr im Rahmen des 38. Festivals Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd (17. Juli bis 9. August) statt.

   Der Chor Vokalharmonin, ein herausragendes schwedisches Vokalensemble unter der Leitung von Prof. Frederik Malmberg, präsentiert Kompositionen Jennefelts, darunter „In der Nähe“ (Uraufführung) und „Dixit Dominus“, das in der zweiten Konzerthälfte Händels „Dixit Dominus I“ gegenübergestellt wird. Darüber hinaus erklingen Werke schwedischer Komponistinnen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Anschluss überreicht Oberbürgermeister Richard Arnold Thomas Jennefelt den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026. Die Laudatio hält Klaus-Martin Bresgott (EKD Berlin).

   Thomas Jennefelt schreibt nach eigenem Bekunden keine dezidiert „religiöse Musik“. Sein vielfältiges Werk zeigt ein vokales Profil, bei dem Wort und Ton eng miteinander in Beziehung stehen. Dabei sind jedoch spirituelle Bezüge auf die kirchenmusikalische Tradition maßgeblich, wie beispielsweise in Jennefelts „Dixit Dominus“ und seinem Musiktheater „Paulus“.

   Thomas Jennefelt, geboren 1954, studierte von 1974 bis 1980 Komposition am Royal College of Music in Stockholm unter anderem bei Gunnar Bucht und Arne Mellnäs. Der deutliche Fokus in seinen Werken liegt auf vokalen Kompositionen. Ein frühes, erfolgreiches Werk ist „Warning to the Rich“, das seit seiner Uraufführung 1977 weltweit aufgeführt wird. Zu seinen weiteren anerkannten Chorwerken zählen „O Domine“ und „Dichterliebe (I–X)“, sowie die a-cappella-Suite „Villarosa Sequences“, gesungen in einer selbst erfundenen, latinisierend klingenden Sprache.

   Viele seiner Werke haben internationale Popularität erlangt, mit ihrer charakteristischen Fülle an Chorfarben, oft untermalt von einem regelmäßigen Puls und sich wiederholenden Rhythmen. Thomas Jennefelts Musik ist nicht eindeutig minimalistisch, aber seine Ausdrucks- und Kompositionsmittel sind oft auf ein präzises Minimum reduziert. Diese Art der Konzentration, mit ihrer gesteigerten Sensibilität für das Wesentliche, verleiht seiner Musik eine ganz eigene Direktheit. Jennefelt hat konsequent nach dieser Einfachheit gestrebt und sich dabei an Prinzipien orientiert, die in Wirklichkeit eher mit dem amerikanischen Modernismus als mit dem strengeren, stilistisch konservativen mitteleuropäischen Modernismus verwandt sind.

   Jennefelts facettenreiche und stimmlich einfühlsame Kompositionen eignen sich besonders gut für Musikdramen. Zu seinen bekanntesten Opern zählen „Albert och Julia“, das abendfüllende Werk „Gycklarnas Hamret“ (Der Hamlet der Narren), die Kammeroper „Farkosten“ (Das Schiff), für die er sein eigenes Libretto schrieb, sowie mehrere andere Musikdramen für Orchester unterschiedlicher Größe. Außerdem schrieb er das Musik-Theater „Paulus. Das ängstliche Harren der Kreatur“ nach einem Libretto von Christian Lehnert, ein Werk, das im Auftrag des Kulturbüros des Rates der EKD entstand.

   Thomas Jennefelt ist Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie und seit 2004 deren Vizepräsident. Im Jahr 2001 wurde ihm die königliche Litteris-et-artibus-Medaille verliehen. Von 1994 bis 2000 war er Vorsitzender der Gesellschaft Schwedischer Komponisten.
www.thomasjennefelt.se

   Info: Der Kartenvorverkauf für den 23. Juli sowie alle Veranstaltungen des Festivals, das in diesem Jahr unter dem Motto „Balance“ steht, beginnt am Freitag, 27. März. Weitere Informationen unter www.kirchenmusik-festival.de

Attraktive Musik

Von Januar bis Mai 2026 werden in Schwäbisch Gmünd im Stadtgarten mit „Der Herr der Ringe, Der Hobbit & Die Ringe der Macht – Das Konzert, „The Music of Hans Zimmer & Others“ und The Ten Tenors wieder einige attraktive Veranstaltungen geboten.

Drei Generationen Baumhauer

2026 feiert das Museum im Prediger seinen 150. Geburtstag. Vorfreude auf dieses Jubiläum als ältestes Kunstgewerbemuseum im deutschen Südwesten weckt bereits die Ausstellung „Drei Generationen Baumhauer“.

Ein Barde zum Anfassen

Mit weitgehend handgemachter Musik hat ein Singersongwriter der alten Garde zum Abschluss des Kapfenburg-Festivals nochmals ein ausverkauftes Schloss in harmonische Stimmung versetzt.

  • Freigegeben in Theater
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