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JAZZma!-Förderkonzert im Schloss

JAZZma! Das ist der Titel der gemeinsamen Initiative zur Förderung junger Talente der Stiftung Schloss Kapfenburg und Jazz Lights Oberkochen. Am Freitag,13. März, wird beim Förderkonzert die Turnaround-Reihe 2026 eröffnet.

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Thomas Jennefelt

Der mit 5000 Euro dotierte Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026 geht an Thomas Jennefelt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd zeichnet den schwedischen Komponisten damit für seine künstlerische Arbeit aus, in der er aktuelle, gesellschaftspolitische Themen mit traditionell geistlichen Texten und Genres in einer eigenen Tonsprache verbindet und umsetzt. Das Preisträgerkonzert findet am Donnerstag, 23. Juli, um 20 Uhr im Rahmen des 38. Festivals Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd (17. Juli bis 9. August) statt.

   Der Chor Vokalharmonin, ein herausragendes schwedisches Vokalensemble unter der Leitung von Prof. Frederik Malmberg, präsentiert Kompositionen Jennefelts, darunter „In der Nähe“ (Uraufführung) und „Dixit Dominus“, das in der zweiten Konzerthälfte Händels „Dixit Dominus I“ gegenübergestellt wird. Darüber hinaus erklingen Werke schwedischer Komponistinnen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Anschluss überreicht Oberbürgermeister Richard Arnold Thomas Jennefelt den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026. Die Laudatio hält Klaus-Martin Bresgott (EKD Berlin).

   Thomas Jennefelt schreibt nach eigenem Bekunden keine dezidiert „religiöse Musik“. Sein vielfältiges Werk zeigt ein vokales Profil, bei dem Wort und Ton eng miteinander in Beziehung stehen. Dabei sind jedoch spirituelle Bezüge auf die kirchenmusikalische Tradition maßgeblich, wie beispielsweise in Jennefelts „Dixit Dominus“ und seinem Musiktheater „Paulus“.

   Thomas Jennefelt, geboren 1954, studierte von 1974 bis 1980 Komposition am Royal College of Music in Stockholm unter anderem bei Gunnar Bucht und Arne Mellnäs. Der deutliche Fokus in seinen Werken liegt auf vokalen Kompositionen. Ein frühes, erfolgreiches Werk ist „Warning to the Rich“, das seit seiner Uraufführung 1977 weltweit aufgeführt wird. Zu seinen weiteren anerkannten Chorwerken zählen „O Domine“ und „Dichterliebe (I–X)“, sowie die a-cappella-Suite „Villarosa Sequences“, gesungen in einer selbst erfundenen, latinisierend klingenden Sprache.

   Viele seiner Werke haben internationale Popularität erlangt, mit ihrer charakteristischen Fülle an Chorfarben, oft untermalt von einem regelmäßigen Puls und sich wiederholenden Rhythmen. Thomas Jennefelts Musik ist nicht eindeutig minimalistisch, aber seine Ausdrucks- und Kompositionsmittel sind oft auf ein präzises Minimum reduziert. Diese Art der Konzentration, mit ihrer gesteigerten Sensibilität für das Wesentliche, verleiht seiner Musik eine ganz eigene Direktheit. Jennefelt hat konsequent nach dieser Einfachheit gestrebt und sich dabei an Prinzipien orientiert, die in Wirklichkeit eher mit dem amerikanischen Modernismus als mit dem strengeren, stilistisch konservativen mitteleuropäischen Modernismus verwandt sind.

   Jennefelts facettenreiche und stimmlich einfühlsame Kompositionen eignen sich besonders gut für Musikdramen. Zu seinen bekanntesten Opern zählen „Albert och Julia“, das abendfüllende Werk „Gycklarnas Hamret“ (Der Hamlet der Narren), die Kammeroper „Farkosten“ (Das Schiff), für die er sein eigenes Libretto schrieb, sowie mehrere andere Musikdramen für Orchester unterschiedlicher Größe. Außerdem schrieb er das Musik-Theater „Paulus. Das ängstliche Harren der Kreatur“ nach einem Libretto von Christian Lehnert, ein Werk, das im Auftrag des Kulturbüros des Rates der EKD entstand.

   Thomas Jennefelt ist Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie und seit 2004 deren Vizepräsident. Im Jahr 2001 wurde ihm die königliche Litteris-et-artibus-Medaille verliehen. Von 1994 bis 2000 war er Vorsitzender der Gesellschaft Schwedischer Komponisten.
www.thomasjennefelt.se

   Info: Der Kartenvorverkauf für den 23. Juli sowie alle Veranstaltungen des Festivals, das in diesem Jahr unter dem Motto „Balance“ steht, beginnt am Freitag, 27. März. Weitere Informationen unter www.kirchenmusik-festival.de

Patrick Bopp

„Aus voller Kehle für die Seele“ mit Patrick Bopp am Freitag, 13. März, im "Stadtgarten" in Schwäbisch Gmünd richtet sich an alle Menschen, die gerne singen. Es sind wirklich alle gemeint: Jene, die denken, dass sie gar nicht singen können und jene, die es ein wenig können oder es oft und gerne tun. Es ist kein normaler Chor mit regelmäßigen Terminen und Aufführungen. Es ist eigentlich gar kein Chor, sondern eine Verabredung zum Singen, bei der der Spaß im Vordergrund stehen soll: der Spaß am gemeinsamen Singen, der Spaß am Ausprobieren und Experimentieren und auch der Spaß am gemeinsamen Scheitern. Gesungen wird ohne Noten, der Text auf eine Leinwand projiziert.

   Patrick Bopp alias Memphis war Gründungsmitglied der Stuttgarter Vocal-Comedy-Gruppe „Füenf “ und gibt den musikalischen Moderator. Er singt vor, dirigiert, motiviert, bietet Begleitstimmen und begleitet am Klavier. Es wird gesungen, was sich singen lässt: von Rock- und Popsongs, Schlager jedweder Coleur, Volkslied, Kinderlied, Rap, Ska bis hin zu Jodler. Alles ist möglich: von ABBA, den Ärzten, über Heino, Elvis, Rio Reiser bis hin zu Ed Sheeran und aktuellen Interpret*innen. Ein humorvoller, ungezwungener Abend, bei dem alle mit einem entspannten Grinsen im Gesicht rausgehen und dieses für ein paar Tage beibehalten. Das ist die Absicht.

   Info: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr; Congress-Centrum Stadtgarten, Schwäbisch Gmünd; Tickets online: c2concerts.de . reservix.de

Nikita Miller

Am Donnerstag, 26. März, um 20 Uhr betritt Comedian Nikita Miller mit seinem Programm "Schuld und Sühne  Bühne" die Aalener Stadthallenbühne. PS: Das durchgestrichene „Sühne“ ist Absicht. Jeder Mensch verarbeitet sein Leben anders: Die einen gehen in die Kirche, die anderen ins Yoga-Retreat – Nikita Miller hat sich für den klassischen Zyklus entschieden: Schuld, Gewissen, Leid, Erlösung … und am Ende eben nicht Sühne, sondern Bühne.

   Nikita Miller, in Kasachstan geboren, in Stuttgart aufgewachsen, bezeichnet sich selbst als comedic Storyteller. Er studierte Informatik, Philosophie und Rhetorik, fand 2016 über Umwege seine Bestimmung und erzählt seitdem: über seine Wurzeln und Jugend, von seiner russischen Clique in der schwäbischen Heimat, von den Erziehungsmethoden seines Vaters.  Neu, einzigartig, anders komisch – philosophisch, direkt und sehr persönlich.

   Info: Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Kleinkunst-Treff.  Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information Aalen, Telefon 07361 52-2359 oder unter www.reservix.de. Abos der kommenden Spielzeit 2026/2027 können über E-Mail an christine.zuern@aale.de gebucht werden. Tickets für den Abend mit Nikita Miller gibt es im Vorverkauf für 38,20 Euro (an der Abendkasse 41 Euro) inkl. Gebühren und Garderobe.

Mehr Informationen unter www.aalen-kultur.de.

 

Wellness pur im „Swinging Pool“

Wellness pur ist garantiert, wenn im „Swinging Pool“ Jazzklassiker der Dixie- und Swingära sprudeln. Angeheizt von sieben versierten Bademeistern und einer Badefrau mit großer Stimme.

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Erinnerung wachhalten

Am Dienstag, 27. Januar 2026, sind es 81 Jahre her, dass die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz befreit hat. Aus diesem Anlass hat im bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Speratushaus in Ellwangen eine Gedenkveranstaltung stattgefunden.

"Irish Heartbeat" in Fachsenfeld

Am Donnerstag, 26. März, wird ab 20 Uhr in der Turn- und Festhalle Fachsenfeld zur Feier des St. Patrick´s Day zu irischen Klängen getanzt. Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf.

Kunst gegen Gewalt?

Ein aus braunen Stühlen angedeuteter Eifelturm ragt auf der Bühne des „Berliner Ensembles“ empor. Davor stehen weitere braune Stühle. Eine Einladung, Platz zu nehmen? Oder ein Symbol für das Exil in Paris am Vorabend des 2. Weltkriegs?

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Familienstellung der anderen Art

Was würde man tun, wenn man weiß, dass man bald sterben muss, fragt sich und das Publikum im Deutschen Theater in Berlin der 36 Jahre junge Benjamin in dem Stück „Einfach das Ende der Welt“.

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