Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch auf der CMT 2012
Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten, Klaus Maier, trafen sich die Verwaltungsvertreter der Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch mit der Stadt Heubach und den Gemeinden Bartholomä, Essingen und Steinheim am vergangenen Montag auf der CMT in Stuttgart. In der Halle 6, Stand 6 B 70 ist die Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch mit den neuen Produkten „Wanderblume“, einem neuen Gastgeberverzeichnis und auch mit „Winter auf dem Albuch“ vertreten. Die Bürgermeister und Verwaltungsvertreter warben gemeinsam für die hervorragenden Potentiale im Sagenhaften Albuch, mit der einzigartigen Natur und Geologie, einer hervorragenden Gastronomie und dem facettenreichen Kulturleben.
Die Messe in Stuttgart ist noch bis einschließlich kommenden Sonntag täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
In Oberkochen beginnt die närrische Zeit

Beim traditionellen Narrenbaum setzen der Oberkochener Narrenzunft Schlaggawäscher erhielten am Freitagnachmittag vier neuen Mitglieder ihre Maskentaufe. Mit eiskaltem Kocherwasser bearbeitete Maskenmeister Holm Roscher (li) das Gesicht von Petra Walter (re) vom „Schlagga“-Ruß. Foto: Joachim Ostowski
Mit dem Setzen des Narrenbaums beginnt die närrische Zeit in Oberkochen. Vier neue aktive Mitglieder werden getauft.
Mit vereinten Kräften hat die Narrenzunft Schlaggawäscher am Freitagnachmittag in der Ortsmitte traditionell den Narrenbaum gesetzt und mit einem kräftigen „Schlagg Hoi“ die närrische Zeit eingeläutet. Gleich vier neue aktive Mitglieder durfte Maskenmeister Holm Roscher taufen. Mit kaltem Kocherwasser wurden die Täuflinge aus den Gruppen Hamballe und Bilzhannes zunächst mit einer Wurzelbürste vom Ruß befreit. Roscher ging hier nicht gerade zimperlich vor. Mit festem Griff packte er die Nacken der Täuflinge und tauchte ihre Köpfe in einen Zuber mit eiskaltem Kocherwasser. Danach bearbeitete er die rußgeschwärzten Gesichter mit einer Wurzelbürste. Als Belohnung durften die frisch gewaschenen Täuflinge Berliner essen, die offensichtlich nicht mit Marmelade, sondern mit Ketchup, Senf und Peperoni gefüllt waren und zu guter Letzt gab es einen Schnaps mit Sardelle. Der Schnaps gehöre abgeschafft, meinte Roscher. Der sei wirklich eklig. Doch die Täuflinge Petra Walter, Tobias Kinzler, Martin Bloch und Sebastian Rickmann ertrugen die Prozedur mit Bravur und sind fortan in die Gemeinschaft der aktiven Maskenträger aufgenommen. Abschließend staubte Roscher symbolisch die Masken der Hamballe, Schlaggawäscher und Bilzhannes ab.
Historischer Brunnen erstrahlt in neuem Glanz
Historischer Brunnen erstrahlt in neuem Glanz und erfrischt Wanderer am Panoramaweg.
Nachdem der erst vor kurzem renovierte historische Brunnen aus dem Jahr 1869 am Knöckling bei einer illegalen Baumsägeaktion zerstört worden war, hatten Albert Grimm und Alfred Neukamm die Initiative ergriffen und rund 5.000 Euro private Spendengelder gesammelt, um den ursprünglich von den Schwäbischen Hüttenwerken (SHW) gefertigten Brunnen wieder in Stand zu setzen. Zusammen mit Handwerkern wurde der Brunnen, der eine Dauerleihgabe von Dr. Anton Fischer an Unterkochen ist, sandgestrahlt und geschweißt. Der fehlende Pinienzapfen, der normalerweise das obere Ende des Brunnens ziert, wurde neu hergestellt und ist nun fest mit dem Brunnen verbunden. Ursprünglich habe der Brunnen am Wehr in Unterkochen gestanden, erzählt Grimm, der schon vor Jahren leidenschaftlich für einen Standort an der neuen Festhalle gekämpft hatte. Vor der Festhalle wäre der ideale Standplatz für den Brunnen gewesen. Kinder hätten hier spielen und Radfahrer sich erfrischen können. Auch für Hochzeitspaare wäre der Brunnen sicher auch ein tolles Motiv für Fotos gewesen, sagt Grimm. Doch der Ortschaftsrat hatte das aus Sicherheitsgründen und wegen Vandalismusgefahr abgelehnt. In seiner neuen Heimat am Knöckling steht der Brunnen nun in alter Pracht am Panoramaweg und dient den Wanderern als Ort der Erfrischung.
Chinesische Forstexperten im Ostalbkreis
Eine 15-köpfige Delegation chinesischer Forstexperten konnte Landrat Klaus Pavel kürzlich im Aalener Landratsamt begrüßen. Im Rahmen einer 21-tägigen Deutschlandexkursion machten die Chinesen auch für zwei Tage Station im Ostalbkreis.
Die Delegation setzte sich aus den ranghöchsten Forstvertretern der Forstverwaltung der zentralchinesischen Provinz Hunan im Südwesten Chinas sowie den Leitern des Deutsch-Chinesischen Entwicklungsprojekts „Großflächige Wiederaufforstung entwaldeter Gebiete sowie Pflege und Rettung vorhandener Wälder” zusammen. Ziel des Deutsch-Chinesischen Entwicklungsprojekts ist die sogenannte nachhaltige Forstwirtschaft nach deutschem Vorbild – so wie sie in Deutschland seit Generationen gepflegt wird.
Nachdem die Provinz Hunan in der Regierungszeit von Mao Tse-tung nahezu vollständig entwaldet worden war, wurden mit dem Projekt Hunan I in den 1980er-Jahren rund 200.000 Hektar Waldfläche wieder aufgeforstet. Mittlerweile ist bereits das Projekt “Hunan III” bewilligt, das sich an das im Jahr 2013 auslaufende Projekt “Hunan II” anschließen wird. Durch die Wiederaufforstung sollen das ursprüngliche Ökotop wieder hergestellt, eine forstliche Ausbildung der chinesischen Mitarbeiter in den Methoden der Forstwirtschaft und Vermarktung erfolgen und die Armut vor Ort beseitigt werden. Rund 7 Mio. Euro an Sach- und Personalkosten fließen von deutscher Seite in das Projekt Hunan II.
Leiter des Waldprojektes in Hunan ist H. Zwettler aus Schwäbisch-Hall. Zwettler begleitete die Deutschlandexkursion der Chinesen, im Ostalbkreis übernahm der Unterkochener Revierförster Armin Pfeuffer die Betreuung. Pfeuffer ist als Kurzzeitexperte seit 2009 jeweils für drei bis vier Wochen im Jahr vor Ort in das Projekt eingebunden. Innerhalb des Projektes „Hunan II” ist er speziell für die Bereiche der Arbeitslehre, Waldarbeiterausbildung, Waldbauübungen, Erschließung und Forstinventur zuständig.
In seiner Begrüßung erläuterte der Landrat den Gästen die Struktur des Ostalbkreises und speziell die große Bedeutung des Waldes und der Wald- und Forstwirtschaft für den Kreis. Der Leiter der Forstverwaltung in Hunan zeigte im Gespräch die großen Dimensionen der Provinz Hunan auf und betonte die hohe Bedeutung, die das Entwicklungsprojekt für die Provinz Hunan habe. Er dankte für den freundlichen Empfang im Ostalbkreis, dessen Modell der Realgenossenschaften als Organisations- und Wirtschaftsmodell in die Provinz Hunan übertragen werden soll.
Baumpflanzaktion der Hofherrnschüler
Bereits Anfang Oktober haben Schüler der Aalener Hofherrnschule mit ihren Lehrkräften auf der Streuobstwiese am Schnaitberg zwei Tonnen Obst aufgelesen und zu leckerem Apfelsaft verarbeiten lassen. Damit solche Aktionen auch nachfolgenden Generationen möglich sind, wurden jetzt auf dieser Fläche mit Geldmitteln des Landschaftserhaltungsverbandes und mit Unterstützung des Landratsamts insgesamt 16 neue Bäume gepflanzt.
Einige dieser Bäume haben Schüler der 7. Klasse der Hofherrnschule mit ihrer Lehrerin Christine Lindenberger unter fachkundiger Anleitung des Fachberaters für Obstbau des Ostalkreises, Franz-Josef Klement, gepflanzt. Die Schüler haben eigenhändig das Pflanzloch ausgehoben und nach dem Einpflanzen des Baumes an diesem gleich den korrekten Pflanzschnitt durchgeführt.
„Durch die Pflanzaktion soll diese einzigartige Streuobstwiese erhalten werden. Ein weiterer positiver Effekt entsteht durch die Zusammenarbeit der öffentlichen Stellen mit der Hofherrnschule“, so Franz-Josef Klement. „Junge Menschen werden für das Thema Streuobst sensibilisiert und auch begeistert, denn erhalten und pflegen kann man nur was man auch kennt und schätzt!“




